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Akupunktur

viele Christen sind ahnungslos über diese Methode

... die Akupunktur, die heute in ihren verschiedenen diagnostischen und therapeutischen Formen eingesetzt wird und mehr und mehr von Patienten und Ärzten in Anspruch genommen wird.

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Prof. Dr. med. Manfred Weise, Homberg/Efze, 1994

 


"Ach Herr, wenn unsere Sünden uns verklagen,
so hilf doch um deines Namens willen.
Denn unser Ungehorsam ist groß womit wir wider dich gesündigt haben."

Jeremia 14,7


Aus dem großen Bereich der Alternativmedizin, die keine wissen­schaftliche Basis hat, sondern auf Erfahrungen beruht und einen okkulten Hintergrund hat, möchte ich eine Methode herausgreifen, die zunehmende Bedeutung in Europa gewinnt. Es handelt sich hierbei um die Akupunktur, die heute in ihren verschiedenen diagnostischen und therapeutischen Formen eingesetzt wird und mehr und mehr von Patienten und Ärzten in Anspruch genommen wird.

 

In unserem Land werden viele Kurse zum Erlernen der Akupunktur angeboten, wobei die Rede ist von "wissenschaftlicher Akupunk­tur" und von "Akademie für Akupunktur".

Sehr viele Christen sind ahnungslos über diese Methode und ihren Ursprung sowie ihre Wirkung. Ich halte es deshalb für sehr wich­tig, dass gerade Christen sich hiermit auseinandersetzen, zumal der okkulte Hintergrund der Akupunktur von vielen ihrer heutigen Anhänger verharmlost wird.

 

"Welche Krankheiten können nach Angaben der Akupunkteure eigentlich behandelt und geheilt werden? Die folgende Liste ist einem Vortrag des französischen Akupunkturarztes Dr. de Tymowsky entnommen:

  1. Alle Arten von Schmerzen, insbesondere rheumatische Beschwerden, Sehnenentzündung, Neuralgien, Migräne und Gürtelrose
  2. Die krampfartigen Beschwerden: Magen- und Darmkrämpfe (Ver­stopfung, Durchfall, Geschwüre am Magen und Zwölffingerdarm). Die Akupunktur sei auch nützlich bei Umschulungsthe­rapien in Fällen von Kinderlähmung und Querschnittsläh­mung ( ! )
  3. Schlafstörungen
  4. Bettnässen
  5. Allergien: Heuschnupfen, Ekzeme, Asthma, Hautjucken
  6. Leichte Depressionen und Angstzustände
  7. Krampfadern, Hämorrhoiden
  8. Nach Unfällen und Operationen, schnellere Heilung von Knochenbrüchen
  9. Gewisse Fälle von Schwerhörigkeit und Taubstummheit
  10. Alkoholiker, Rauchentwöhnung, Suchtentwöhnung
  11. Narkose." (siehe Fußnote 1)


Für die Wirkung der Alternativmedizin und insbesondere auch der Akupunktur soll die mediale Veranlagung eines Menschen eine Rolle spielen.


Der mediale Faktor

  • Der Westen hat eine rationale Weltordnung, der Osten eine media­le Ordnung. Der Ahnenkult und alle Religionen des Ostens haben einen spiritistischen oder animistischen Hintergrund. Die Aus­wirkung davon ist die Entwicklung einer Medialität. „Medialität ist ein Offensein für das Transpsychische, das Metaphysische, das Supranaturale, das Dämonische.“
     
  • „Missionare und gläubige Forscher, die Jahrzehnte in Asien ge­lebt haben, erklären, dass 95 bis 98% der nichtchristlichen Be­völkerung medial veranlagt seien. Diese Medialität habe ver­schiedene Stärke, je nachdem wie stark sich eine Person in die okkulten Praktiken der asiatischen Religionen eingelassen habe.“ (siehe Fußnote 2)
     
  • Wenn nun z.B. ein zu operierender Patient die Fähigkeit der medialen Halbtrance besitzt, dann spürt er bei jeder Operation keine Schmerzen. Er kann sich mit den Ärzten unterhalten und auch während der Operation Apfelsinenstückchen essen. Dies wird Besuchern in China bei der Demonstration der Akupunktur immer wieder gezeigt.
     
  • Äußerst erfolgreiche Akupunkturoperationen finden statt, wenn sowohl der Arzt als auch der Patient medial veranlagt sind und wenn der Patient zusätzlich die Fähigkeit der Halbtrance be­sitzt .
     
  • Im Westen mit dem überwiegend rationalen Weltbild findet sich unter der Bevölkerung eine Medialität von nur 2% bis etwa 5%. Nur in Gegenden, so viel Zauberei getrieben wird, ist der Prozent­satz höher.
     
  • Auf den Philippinen z.B., aber auch in anderen Ländern Ost­asiens, gibt es Medien, die sich Fleischhaken durch die Muskeln stoßen und sich aufhängen lassen. Sie erleiden diese schauerli­che Prozedur sechs bis acht Stunden, ohne Schmerzen zu empfin­den.Es muss auch gesagt werden, dass "Medialität durch Meditation, die Suggestion jeder Art, die Hypnose, die Narkose, die Telepathie, die Trancefähigkeit vertieft. Nahezu alle spiritistischen und magischen Praktiken sind ohne Medialität nicht durchführbar. Akupunktur ist in vielen Fällen eine mediale Anästhesie (Un­empfindlichkeit, Schmerzbetäubung)." (siehe Fußnote 3)

 

Die historische Entwicklung der Akupunktur
 

"Die chinesische Medizin ist uralt. Die Grundlagen der traditio­nellen Medizin des Reiches der Mitte werden auf den sagenumwogenen Kaiser Huang Ti zurückgeführt, der vor etwa 5.000 Jahren gelebt haben soll. Seine Lehren wurden über Jahrhunderte münd­lich überliefert und dann im Buch "Huang Ti Mei Ching" (über­setzt: Des Gelben Kaisers Lehre von der Inneren Medizin) nieder­geschrieben. Darin unterhält sich der Kaiser mit einem seiner Minister über die Funktionen des menschlichen Körpers, über seine Erkrankungen und ihre Heilung. Das ganze Werk ist inspi­riert von den astrologisch-religiösen Auffassungen der damaligen Zeit und ist für den westlichen Leser unverständlich und geheim­nisvoll wie das große Land hinter der chinesischen Mauer.

 

"Es war das Anliegen Huang Ti’s und späterer medizinischer Schriftsteller in China, die Funktion des Menschen in die Funk­tion des Weltalls einzufügen. "Weil die Welt sich aus fünf Ele­menten zusammensetzte, gab es fünf Hauptorgane: Herz, Lunge, Niere, Leber und Milz. Zu ihnen gehörten fünf Hilfsorgane: Dick­darm, Dünndarm, Gallenblase, Magen und Harnblase.

"Sie standen in einem merkwürdigen Verhältnis von Freundschaft und Feindschaft zueinander, die wiederum auf die Eigenarten der fünf Elemente Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser zurückgingen. Die Niere als Organ des Wassers musste ein Feind des Herzens sein, das als Organ des Feuers galt. Jedem Organ entsprach ein bestimmter Planet und eine bestimmte Jahreszeit. So besaß das Herz z.B. eine Wechselbeziehung zum Sommer.

"Am wichtigsten jedoch war die Wirksamkeit der durch alle Men­schen fließenden Energie, des Tao und ihrer Komponenten Yang und Yin. Dieser "Weltgeist" bewegte sich angeblich durch ein System zahlreicher Adern und Kanäle - auch Meridiane genannt -, die bis heute nicht nachgewiesen werden konnten. Da es den Chinesen aus religiösen Gründen verboten war, menschliche Körper zu sezieren, besaßen sie nur ungenaue Kenntnisse der anatomischen Verhältnis­se. Das Gehirn hielten sie für ein kleines unbedeutendes Organ, die Milz dagegen für das Denkzentrum. Sie ersetzen diesen Mangel an Wissen durch die Zuordnung der beiden Kräfte Yin und Yang zu den einzelnen Organen." (siehe Fußnote 4)

 

Der Kaiser Huang Ti kam durch Betrachtung des Sternenhimmels auf den Gedanken, dass im Universum Harmonie und Gleichgewicht herr­sche. Sein nächster Schluss war, dass der Mensch als Mikrokosmos dem Makrokosmos entsprechen müsse. Das bedeutet, dass die physischen und psychischen Vorgänge aufeinander abgestimmt sein müs­sen. Eine Erkenntnis, die in der psychosomatischen Schule in unserem Jahrhundert wieder neu betont wird. Das Grundkonzept der Akupunktur hat also philosophischen Charakter mit astrologischem Akzent.

 

Auf der zweiten Stufe dieser Entwicklung entfaltete der Kaiser Huan Ti seine Hypothese, wie diese Harmonie im menschlichen Körper zu verwirklichen oder zu erhalten sei. Er nannte die Energie, die Lebenskraft des Menschen, Chi, das bei der Geburt in den Körper strömt und ihn beim Tod wieder verlässt. Das Chi durchfließt den Körper in zwei Systemen: Yang und Yin. Yang ist das männliche Prinzip (die Sonne), Yin das weibliche Prinzip (der Mond).

Diese Energie soll den Körper in einem System von Kanälen, den schon erwähnten Meridianen durchströmen. Diese Meridiane haben weder etwas mit dem Blutkreislauf noch mit dem Lymphsystem noch mit den Nervenbahnen zu tun. Yin und Yang sollen Teilkomponenten des Tao sein.

 

"Der Begriff Tao, von dem die Religion des Taoismus ihren Namen herleitet", schreibt der Chinakenner und ehemalige Direktor der China Inland Mission, Leslie Lyall, "besagt dasselbe wie das Wort, das als Übersetzung verwendet wird für "das Wort" im 1. Kapitel und für den "Weg" im 14. Kapitel des Johannesevangeli­ums. Diese Begriffe sind in der chinesischen Philosophie sehr wichtig, und Tao bedeutet nichts anderes als "der Weg des Uni­versums". Tao ist das erste und wichtigste Prinzip und steht damit noch über Gott selbst. Es ist die „universelle kosmische Energie hinter allen natürlichen Ordnungen.“

"Das Tao hat zwei Gesichter, Yin und Yang. Sie sind einander entgegengesetzt und doch eins. Es gibt im Taoismus nicht, wie die Bibel es lehrt, die beiden widerstreitenden Kräfte von Licht und Finsternis, von Gott und Satan. Gut und Böse kommen aus derselben Quelle. "Die Chinesen", schreibt Marcel Granet, ein Kenner der chinesischen Philosophie, "sehen in der Religion und in der Magie ebenso wenig wie im Reinen und Unreinen absolute Gegensätze." Eine solche Lehre bezeichnet man als "Monismus" (mono = eins). Wir finden sie in allen östlichen Religionen wieder, aber auch hinter allen modernen Naturheilverfahren. ... "Für die chinesische Medizin ist der ganze Mensch, Körper und Seele, eine echte Einheit, deren vollkommene Harmonie erst das Tao ausmacht."

 

"Dieses Universum schwingt hin und her zwischen den Polen von Yin und Yang", schreibt ein moderner taoistischer Philosoph. "Alle Wesen und Naturereignisse, die erscheinen und vergehen, sind nichts anderes als vielfältige Ausdrucksformen dieser kos­mischen Ur-Energie. Alles fließt aus dieser einen Unendlichkeit und unterscheidet sich nur durch ein verschiedenes Maß an Yin und Yang." (siehe Fußnote 5)

"Das Hauptthema der taoistischen Philosophie ist der Einklang zwischen Mensch und Kosmos. Der Mensch soll sich dem Walten des Himmels, dem Handeln des Tao unterstellen und tugendhaft leben. Die chinesischen Philosophen waren überzeugt davon, dass der Makrokosmos, also die Sterne und die Naturgewalten, einen Einfluss auf den Mikrokosmos haben, auf das also, was im menschli­chen Körper abläuft." (siehe Fußnote 6)

 

Diese ganze alte Philosophie geht auf Lao-Tse zurück.

"Bei der Beurteilung der Akupunktur in ihren verschiedenen dia­gnostischen und therapeutischen Formen sollte sich ein Christ die folgenden Tatsachen klarmachen und vor Augen halten:

 

"Akupunktur ist die Frucht der religiösen und okkulten Wurzel des Taoismus und davon nicht zu trennen. Das bedeutet: Gäbe es keine taoistische Naturphilosophie, so würde es auch keine Akupunktur geben. ...

"Akupunktur beruht auf folgenden nicht bewiesenen und auch nicht beweisbaren taoistischen Haupthypothesen:

  • Der taoistische Yin-Yang Dualismus im Kosmos, in der gesamten Natur und im Menschen, und zwar auch bezüglich seines Körpers und der Krankheitssymptome. Jede Krankheit sei Disharmonie, so heißt es. Sie sei ein gestörtes Gleichgewicht zwischen Yang und Yin.
     

  • Das taoistische Prinzip der sogenannten fünf Elemente, die auf astrologische Art und Weise mit den Planeten in Zu­sammenhang stehen. Anderseits soll der Mensch sowohl kör­perlich als auch seelisch mit diesen fünf Elementen und ihren Planeten korrespondieren. Zum Beispiel: Jupiter mit Holz, dann mit Galle und Leber und auch noch mit der soge­nannten psychischen Eigenschaft "Wut".
     

  • Die taoistischen Gedankengänge eines Chi, d.h. einer soge­nannten metaphysischen oder kosmisch-biologischen Energie im Körper, die wie es heißt, zu regulieren ist.
     

  • Das philosophische System der Haupt- und Nebenmeridiane, d.h. der Kanäle dieser metaphysischen oder kosmisch-biolo­gischen Energie, wodurch der sogenannte Chi strömen soll.
     

  • Die Idee der über 1.000 positiven und negativen Akupunk­turpunkte, die sich auf den Meridianen oder Energiekanälen befinden sollen. Sie bekamen alle ihre Nummer und Namen: z.B. heißt Punkt Nr. 107 "Acht Dämonen", Punkt Nr. 126 "Göttliches Wunder".
     

"Akupunktur hat in Diagnose und Therapie nichts mit Wissen­schaft, also auch nichts mit Naturwissenschaft, zu tun. Yang-Yin, Chi, Meridiane und Akupunkturpunkte sind nicht wissen­schaftlich bewiesen. Darüber hinaus weiß ein Christ auf Grund des Wortes Gottes, dass es keine analogen Prozesse in bestimm­ten Planeten, Naturelementen etc. gibt, die den Prozessen im Menschen nach Leib und Seele astrologisch entsprechen.
 

  • "Akupunktur ist und bleibt eine religiös-philosophische Ange­legenheit, bei der dann auch der "Glaube" des Akupunkteurs und des Patienten eine entscheidende Rolle spielen. Ihnen geschieht nach ihrem Glauben bzw. Aberglauben.
     

  • "Akupunktur hilft deshalb auch nicht jedem Patienten, sondern nur bei demjenigen, der sich im "Glauben" der Akupunktur und dem Akupunkteur öffnet.
     

"Prinzipiell ist zur Ausübung der Akupunktur ein Medizinstu­dium nicht erforderlich, nicht einmal das Abitur ist Voraus­setzung. Jeder Nichtfachmann kann Akupunktur "erlernen", mit oder ohne Hilfsapparatur. In China sind in den vergangenen Jahrtausenden die meisten Akupunkteure einfache Laien gewesen und sind es auch heute noch. Sogar Kinder in der Grundschule lernen die Akupunktur und üben sie auch aus.

 

"Hauptbedingung zur "Diagnostizierung" einer Krankheit bzw. einer Störung der metaphysischen Energie ist eine paranormale Sensibilität. Die Diagnose erfolgt nach der astrologischen Reflexlehre am Puls, genau wie die Irisdiagnose an der Iris und die Handdiagnose an Hand und Fingernägeln. Man muss die Störung der "kosmischen Energie" am Puls "erfühlen" können. Dieses Hellfühlen ist glatte diagnostische Wahrsagerei.
 

  • "Wie der Irisdiagnostiker, so kann auch der Akupunkteur ein Instrument benutzen, z.B. ein Elektro-Akupunkturgerät. Grund­sätzlich ist das aber nicht nötig. Ohne die okkulte Gabe der Wahrsagerei kann kein Akupunkteur eine Diagnose stellen. Somit fängt für einen Christen das Problem der Akupunktur nicht erst bei der Behandlung an, sondern schon bei der Dia­gnose. Denn schon jede akupunkturistische Diagnostik, mit oder ohne Apparatur, bringt einen Menschen unter den Einfluss von Finsternismächten, d.h. von Wahrsagegeistern. So kann Akupunktur schon alleine durch ihre okkulte Diagnostik nie­mals eine Hilfe, sondern immer nur eine Gefahr sein.
     

  • "Ein Akupunkteur besitzt neben seinen Spezialfähigkeiten oft auch noch andere okkulte Begabungen, die er auch praktisch ausübt, z.B. die des Pendelns. Denn das "Herumsuchen auf dem Körper mittels einer elektrischen Nadel" kommt dem Pendeln gleich. Je komplizierter und geheimnisvoller der Apparat, um so imponierender, aber auch um so mehr verblendend und irreführend ist die Tätigkeit. Philosophische Voraussetzungen wie Yang-Yin, Chi , Meridiane oder Akupunkturpunkte können nie naturwissenschaftlich bewiesen und bestätigt werden.
     

  • "Wir wollen uns nicht irritieren lassen durch scheinbare . Beweise mittels Wahrsagegeräte wie Pendel, Wünschelrute und Akupunkturgeräte. Man legt sogar die "Aura" und die angebli­chen Erscheinungen Verstorbener bei spiritistischen Sitzungen mit Instrumenten fest, z.B. mit der sogenannten Kirlianphotographie. Es ist aber ein verhängnisvoller Irrtum zu meinen, Aura und Erscheinungen von Verstorbenen seien "wissenschaft­lich nachgewiesen", und daraus dann gar zu schließen, Spiri­tismus sei erlaubt.
     

"Das "Heilen durch Akupunktur bedeutet keine Bekämpfung einer Krankheit. Man stellt sich vor, es bedeute die Beeinflussung der "metaphysischen" oder "kosmisch biologischen Energie". Das (taoistische) Ziel der Akupunktur ist die Wiederherstel­lung der Zirkulation des sogenannten Chi bzw. die Harmonie zwischen Yang-Yin im Menschen und darüber hinaus zwischen dem Menschen und dem Tao. So etwas hat mit Wissenschaft nicht das Geringste zu tun. Akupunktur als "Therapie" ist Magie. Ein niederländischer Arzt, der in China die Akupunktur studierte. antwortete einer besorgten Patientin, sie brauche keine Angst zu haben: Akupunktur sei nur weiße Magie. Aber auch weiße Magie ist Magie!
 

"Die Lokalisierung der Nadeln wird bei den verschiedenen Akupunkturschulen sehr unterschiedlich gehandhabt. Dement­sprechend sind auch das "Auffinden" und "Behandeln" der Aku­punkturpunkte verschieden. Jede Akupunkturschule macht die Einstiche an anderen Stellen und nach anderen Regeln, obwohl es sich um die gleiche Krankheit handelt. Auf das Ergebnis hat das keinerlei Auswirkung. Die Ohrakupunktur beschränkt sich in Diagnostik und Therapie speziell auf das Ohr. Dieses soll dem umgekehrten Embryo gleich sein und somit die getreue Widerspiegelung (Reflex) des ganzen Menschen nach Leib und Seele darstellen.

"Akupunktur ist nicht für alle Krankheitsarten geeignet, vor allem nicht für rein organische und Infektionskrankheiten. Akupunktur "wirkt" bezeichnenderweise hauptsächlich bei den sogenannten psychischen Krankheiten. Außerdem wird sie, wie Yoga und Transzendentale Meditation auch bei Süchtigen ange­wandt. Die Behandlung ist dann eine Symptombehandlung, wenn auch nicht eine harmlose.

"Akupunktur kann nicht zu jeder Zeit angewandt werden, weil sie, wie Hatha Yoga, mit der Astrologie im Zusammenhang steht. Man muss die Saison, den Mondstand und die Stunde berücksichtigen. Es gibt Situationen, in denen man keine Akupunkturbehandlung ansetzen darf, z.B. während des Sturms oder bei Gewitter. - Das Wort Gottes aber verbietet uns Astrologie in jeglicher Form.
 

"Es gibt keinen wissenschaftlichen Grund für die Wirkung der Akupunktur, wie chinesische Arzte es auch selbst zugeben. In China, aber leider auch in zunehmendem Maße in Europa, geht man von dem falschen Gedanken aus: "Hauptsache ist, es hilft" und "Die Resultate beweisen die Richtigkeit." - Ein Christ ist aber gehalten, die verborgenen Wurzeln zu prüfen.

 

Beurteilung und Zusammenfassung
 

"Die Akupunktur ist weder in ihrer Diagnostik noch in ihrer Behandlung noch in ihrer Wirkung wertneutral. Hinter der Aku­punktur steht nicht nur eine andere Kultur und Denkart, sondern eine fremde Geisteswelt. Die Geisteswelt und die Irrlehren des Taoismus sind weder neutral noch zu neutralisieren. So ist auch die damit verbundene Akupunktur weder neutral noch zu neutrali­sieren, geschweige denn zu christianisieren. Ein Christ, der Akupunktur anwendet, ändert natürlich nichts an der religiösen, okkulten Wurzel, nichts an der okkulten Methode und auch nichts an der okkulten Wirkung.
 

"Bei der Akupunktur, ob mit oder ohne besondere Apparatur, hat man es in ihrer Anwendung, sowohl bei der Diagnostik als auch bei der Behandlung und in ihrer Wirkung immer mit dem Reich der Finsternis zu tun, abgesehen von möglichen hypnotischen oder suggestiven Elementen. Deshalb möge jeder ernste Christ, der damit zu tun hatte oder noch hat, es dem Herrn Jesus Christus bekennen, sich im Namen Jesu von allen Einflüssen der Behandlung lossagen und vom Herrn völlige Befreiung erbitten." (siehe Fußnote 7)
 

Von Jesus Christus selbst haben wir die Zusage der vollkommenen Vergebung, z.B. im Psalm 103:

 

"Der dir alle deine Sünden vergibt und heilt alle deine Gebrechen,
der dein Leben vom Verderben erlöst,
der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit" (Vers 3-4).

 

Wer gebunden ist an finstere Mächte, den kann Jesus Christus frei machen, wenn er Buße tut.

 

"Wen der Sohn frei macht, der ist recht frei (Johannes 8,36)

 

Jesus Christus selbst ist der Sieger über alle Finsternismächte, über alle Sünde und auch über den Tod. Er selbst lädt uns immer wieder ein, auch mit den Nöten der Gebundenheit, der Belastung, der Magie zu Ihm zu kommen, wenn Er sagt:

 

"Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid.
Ich will euch erquicken" (Matthäus 11,28)

 

So möchte ich Sie auch bitten und einladen, wenn Sie Akupunktur an sich haben vollziehen lassen oder sie selbst betrieben haben: Jesus Christus kann und möchte Ihnen diese Schuld vergeben, auch jetzt.


Quellenverzeichnis
 

1) Dr. Samuel Pfeifer, "Gesundheit um jeden Preis", 2. Auflage 1980, erschienen im Brunnen Verlag, Seite 62

2) Dr. Kurt Koch, zitiert nach Dr. Samuel Pfeifer, a.a.O., Seite 51-52

3) Dr. Kurt Koch, zitiert nach Dr. Samuel Pfeifer, a.a.O., Seite 62

4) Dr. Samuel Pfeifer, a.a.O., Seite 41 (der im Literaturver­zeichnis "Duke, M. Akupunktur, Bern/München 1972, Seite 58" als Quelle angibt)

5) Dr. Samuel Pfeifer, a.a.O., Seite 43-44 (der im Literatur­verzeichnis als Quellen angibt: Eder M., Taoismus, in: Die Religion in Geschichte und Gegenwart, Stichwort "Taoismus", Band VI, S. 616-619; Lyall L., Confucianism, in: Anderson N. (ed.), The World's Religions, London 1975, Seite 219-227; Granet M., Das chinesische Denken, München 1971, Seite 274

6) Dr. Samuel Pfeifer, a.a.O., Seite 44

7) Els Nannen, "Gedanken zur Akupunktur" herausgegeben vom Verlag "Bibel & Gemeinde", Wiesenstr. 27, D-76337 Waldbronn, Tel. 07243/672 31

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Dieser Artikel stammt aus:

Heilung durch kosmische Energie?

Taschenbuch

120 Seiten

Medien-Nr.: F 059

 

 

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