Christen im Dienst an Kranken e.V.
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Evangelisation im Gesundheitsdienst

Jeder von uns, der wiedergeboren ist und Jesus Christus nachfolgt, ist aufgefordert, das Evangelium in dieser Welt zu bezeugen - das gilt für uns in besonderer Weise auch unseren Patienten gegenüber.

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Vortrag, Oktober 2003

Prof. Dr. med. Manfred Weise

 

Und es wird gepredigt werden dies Evangelium vom Reich in der ganzen Welt zum Zeugnis für alle Völker, und dann wird das Ende kommen.

Matthäus 24, Vers 14

Liebe Geschwister in Jesus Christus,

mit diesem Vers aus der Endzeitrede Jesu grüße ich Sie ganz herzlich.

Jeder von uns, der wiedergeboren ist und Jesus Christus nachfolgt, ist aufgefordert, das Evangelium in dieser Welt zu bezeugen - das gilt für uns in besonderer Weise auch unseren Patienten gegenüber. Unser Herr Jesus Christus begegnete während seiner etwa 3 - jährigen öffentlichen Wirksamkeit vielen Menschen - Kranken, Armen, Randgruppen der Gesellschaft, aber auch Reichen und geistlichen Führern der damaligen Zeit. Er sah immer den Einzelnen in der großen Masse, er konnte dem einzelnen Menschen ins Herz schauen und seine Gedanken und tiefen Nöte erkennen. Jesus Christus heilte viele Kranke - die meisten von ihnen litten an einer unheilbaren Krankheit. Er weckte auch Tote auf (Matthäus 9, 25;Johannes 11, 41 - 45; Lukas 7, 11 - 16), hatte Vollmacht über die Naturgewalten (Matthäus 8, 23 - 26) und offenbarte sich damit als Gottes Sohn. Er sagte (Lukas 19, l0):

 

Ich bin gekommen, um zu suchen und selig zu machen, was verloren ist.

 

Sein Auftrag vom himmlischen Vater war, stellvertretend für uns am Kreuz von Golgatha zu sterben, um den Preis für unsere Sünden und damit für unsere Erlösung zu bezahlen. Wer seine Schuld vor Gott bekennt und um Vergebung bittet und damit das Opfer Jesu am Kreuz für sich ganz persönlich annimmt, erhält Vergebung seiner Schuld.

Mit anderen Worten: Wer Jesus Christus als seinen Heiland und Erretter aufnimmt, bekommt das ewige Leben geschenkt. Gottes Wort nennt dies Bekehrung und Wiedergeburt. Im Gespräch mit Nikodemus sagte Jesus (Johannes 3, 3):

 

Es sei denn, dass jemand von neuem geboren werde,
so kann er das Reich Gottes nicht sehen.

 

Darf ich Sie einmal fragen: Sind Sie von neuem geboren? Sind Sie ein Kind Gottes? Haben Sie die Gewissheit des ewigen Lebens bei Jesus Christus? Alle unsere Leistungen, auch im christlichen Bereich, unsere Zugehörigkeit zur Gemeinde, alle christliche Papiere oder ein Theologiestudium zählen nichts, wenn wir vor dem Weltenrichter Jesus Christus stehen werden. Die Bibel sagt dazu (Epheser 2, 8 + 9):

 

Denn aus Gnaden seid ihr selig geworden durch Glauben,
und das nicht aus euch:
Gottes Gabe ist es, nicht aus Werken, damit sich nicht jemand rühme.

 

Liebe Geschwister, es ist Gnade und Barmherzigkeit Gottes, dass wir ihm dienen dürfen! Wenn wir das Evangelium von der Rettung des Menschen weitergeben, dürfen wir auf Jesus Christus schauen - er selbst hat das Reich Gottes verkündigt und zugleich Kranke geheilt!

Als gläubige Ärzte haben wir die wunderbare Möglichkeit, den Menschen in ihrer Krankheit zu helfen und damit auch ihre Herzen zu erreichen. Dabei kann eine menschliche Vertrauensbrücke entstehen, die wir benutzen sollten, um ihnen das Evangelium zu bringen begleitet vom Gebet zu Jesus Christus. So verbinden sich Werke der Barmherzigkeit mit dem Evangelium, menschliche Liebe und göttliche Liebe!

 

Geistlich gesehen leben wir heute in der Endzeit, die mit der Wiedergründung des Staates Israels begonnen hat und mit der Wiederkunft Jesu enden wird. Es ist eine Zeit der Gnade, eine Zeit, in der das Evangelium bis ans Ende der Erde getragen wird, um noch Seelen für Jesus Christus zu gewinnen! Es ist aber auch eine Zeit zunehmender Irrlehren und falscher Propheten (Matthäus 24, 5 + 11), durch die viele Menschen verführt werden. Am Wort Gottes sollen wir alles prüfen und uns von falschen Lehren trennen (1. Thessalonicher 5, 21 +22):

 

Alles prüfet und das Gute behaltet, meidet das Böse in jeder Gestalt.

 

Diese klare Trennung von falschen Lehren bedeutet zugleich eine Stärkung unseres Glaubens. Welches ist nun unser Auftrag bevor Jesus Christus wiederkommt?

  1. Entlarven der falschen Propheten, prüfen der Geister, fliehen vor der ungeistlichen Vermischung, z. B. die Ökumene und andere Zeitströmungen.

  2. Ausharren auf dem bibeltreuen Weg (Matthäus 24, 13), aus Liebe und Treue zu unserem Herrn Jesus Christus; er wird uns ans Ziel bringen.

  3. Verkündigung des Evangeliums für alle Völker (Markus 16, 15). Ich denke, dass dies auch für alle Teilnehmer dieser Konferenz gilt. Die gläubigen Ärzte und Ärztinnen sollen im Glauben an Jesus Christus gestärkt und zum missionarischen Dienst, besonders an ihren Patienten, ermutigt werden.


Dabei stehen wir in einem großen geistlichen Kampf. Das Wort Gottes ist das Schwert des Geistes und der Glaube an Jesus Christus, das Schutzschild (Epheser 6, 16 +17). In den Augen Gottes ist eine Menschenseele kostbarer als alle Schätze dieser Welt. In Lukas 15, l0 lesen wir:

 

So, sage ich euch, wird Freude sein vor den Engeln Gottes
über einen Sünder, der Buße tut.

 

Unser Herr Jesus Christus geht mit uns, wenn wir diesen Dienst tun (2. Mose 14, 14)

 

Der Herr wird für euch streiten und ihr werdet stille sein.

 

Dabei gibt es kein Schema, keine Anleitung. Wichtig ist unser Glaube an Jesus Christus und ein brennendes Herz für die verlorenen Menschen.

So möchte ich einfach zur Ehre Gottes berichten, wie Jesus Christus mich als Arzt und Christ in diesem Dienst leitet.

 

Seit 17 Jahren haben meine Frau, die Allgemeinärztin mit dem Schwerpunkt Kinderheilkunde ist, und ich eine Gemeinschaftspraxis oder Poliklinik in einem Ort in Hessen mit etwa 30.000 Einwohnern. Ich bin Facharzt für Innere Krankheiten und Professor an der Universität Gießen. Unser Ziel ist zunächst, bei unseren Patienten eine gute wissenschaftlich begründete Diagnostik durchzuführen und dann eine wirksame, möglichst kausale Therapie einzuleiten. Mir stehen dazu folgende diagnostische Verfahren zur Verfügung: Röntgenuntersuchung, Endoskopie von Magen- und Darmtrakt, Sonographie von Schilddrüse, Herz und Oberbauchorganen, kardiologische Methoden wie EKG, Belastungs-EKG, Langzeit-EKG, Blutdruck-Dauerschreibung und verschiedene Laboruntersuchungen.

 

Täglich kommen etwa 50-70 Patienten in unsere Poliklinik, die meisten von ihnen kennen wir schon seit vielen Jahren. Uns zur Seite stehen noch 4 Arzthelferinnen, 2 davon sind noch in der Ausbildung. Für die technischen Untersuchungen erhalten die Patienten einen Termin; wenn alle Untersuchungen abgeschlossen sind, erfolgt das ärztliche Gespräch. über die Diagnose, die Therapie und auch über die Prognose der Erkrankung. Wir erörtern auch, was der Patient selbst für seine Gesundheit tun kann, z. B. durch Änderung seiner Lebensweise, z. b. mehr körperliche Bewegung und Diät zur Gewichtsabnahme. Auch die Selbstkontrolle des Blutdrucks ist uns dabei wichtig. Oft werden auch seelische Probleme der Patienten, familiäre Nöte und schließlich die Sinnfrage des Lebens angesprochen.

 

Dabei weise ich gern auf Jesus Christus als den Retter hin und überreiche vielen ein Neues Testament der Gideons. Auf der Rückseite ist dort anhand von Bibelworten der Heilsweg angegeben, den ich mit den Patienten durchgehe. Andere bekommen ein Traktat überreicht. Zu Jahresbeginn verschenke ich gern Bücher, die eine Andacht für jeden Tag des Jahres enthalten, z. B. "Die gute Saat". In unserem Wartezimmer gibt es nur christliche Literatur und etwas medizinische Aufklärung.

 

Häufig lade ich Patienten auch zu meiner Patientenbibelstunde ein, die ich alle 14 Tage im Wartezimmer durchführe. Hier versuche ich einen Abschnitt aus der Bibel auszulegen. Ich spreche auch über Himmel und Hölle, über Buße und Bekehrung.
Fast jeden Nachmittag besuche ich Schwerkranke zu Hause oder im Altenheim. Auch mit ihnen bete ich oft und spreche über das ewige Leben bei Christus Jesus. Ich versuche auch die eigentliche Not des Patienten zu erkennen und anzusprechen. Dies mag eine nichtvergebene Schuld sein, z. B. eine Abtreibung oder Unfrieden mit Nachbarn, Erbstreitigkeiten und vieles mehr - alles versuche ich im Gebet Jesus Christus vorzulegen.

 

Ein Patient sagte mir: "Ich habe so etwas Schlimmes getan, das kann Gott einfach nicht vergeben!" Ich sagte: Wer seine Schuld vor Gott bekennt und um Vergebung bittet, dem wird Gott die Schuld vergeben, er hat es in seinem Wort zugesagt, z.b. Psalm l03, 3:

 

Der dir alle deine Sünde vergibt und heilet alle deine Gebrechen.

 

Wir beteten anschließend um die Vergebung der Schuld und dankten Gott für seine große Barmherzigkeit und Güte.

Ja, Jesus Christus lädt dazu ein mit allen Sorgen, Nöten und Schuld zu ihm zu kommen, weil er Vergebung schenkt und Frieden für unsere Seelen (Matthäus 11, 28 - 30):

 

Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir;
denn ich bin sanftmutig und von Herzen demütig;
so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen.
Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht.

 

Es kommt auch vor, dass ein Patient sagt: "Herr Doktor, bitte beten Sie mit mir!" Meistens frage ich jedoch den Patienten: Kann ich mit Ihnen zu Jesus Christus beten? Sehr selten wird dies vom Patienten abgelehnt. Ich lege dann alle Nöte und auch alle Schuld Jesus im Gebet vor und schließe oft: "Herr, dein Wille geschehe. Du allein weißt, was für die Patienten am besten ist!"


Einem anderen Patienten las ich auf Wunsch gern einen Psalm vor, z. B. Psalm 23 vom guten Hirten. Deshalb habe ich immer ein kleines Taschen-Testament mit Psalmen bei mir.

Ich betreue 2 Patientinnen, die schon seit mehreren Monaten im Koma liegen. Auch ihnen lese ich Gottes Wort vor und bete bei ihnen. Einen Sterbenden darf ich auch noch einladen, Buße zu tun und Jesus als seinen Retter aufzunehmen.

Wenn ein Patient verstorben ist, spreche ich auch mit den Angehörigen über das Evangelium. Hier kann auch das Gebet des Mose im Psalm 90 eine Hilfe sein. In Vers 12 heißt es da:

 

Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.

 

Ein sehr beschäftigter Bankdirektor, den ich ärztlich betreue, hatte nie Zeit zur ärztlichen Untersuchung zu kommen, nie Zeit über sein Leben nachzudenken - Arbeit, Arbeit, Arbeit!  Wenn ich ihn einmal traf, sagte er oft: "Mir geht es gut" und lächelte dabei! Eines Tages rief mich seine Frau zu ihm nach Hause. Er hatte plötzlich über Schwindel und Kopfschmerzen geklagt. Sie hatte eine verwaschene Sprache bei ihm bemerkt, obwohl er sagte: Mir geht es gut! Obwohl er sich sträubte, veranlasste ich sofort, dass er in eine neurologische Klinik kam. Es wurde bei ihm eine große "Subarachnoidalblutung" diagnostiziert. Durch eine sofortige neurochirurgische Operation konnte er noch gerettet und weitgehend wieder hergestellt werden. Ich besuchte ihn im Krankenhaus. Hier hatte er viel Zeit. So bezeugte ich ihm, dass Gott ihm sein Leben wieder neu geschenkt hatte. Jesus Christus möchte ihm auch das ewige Leben schenken. Ich erklärte ihm anhand der Bibel den Heilsweg und dann beteten wir miteinander.

 

Viele Menschen sind gerade in großer Krankheitsnot offen für das Evangelium. Sie fragen: Muss ich sterben und was ist dann? Wofür habe ich gelebt? Hier gilt es in Liebe und Weisheit auf den Retter Jesus Christus hinzuweisen.

 

Bei der Diagnostik der Krankheit gilt es auch nach der inneren Not der Patienten zu fragen und Trost und Vergebung sowie Gottes Angebot des ewigen Lebens auszusprechen.

 

In unserem kleinen Missionswerk "Christen im Dienst an Kranken", das ich leite, haben wir Wochenendseminare in verschiedenen Gegenden Deutschlands, um gläubige Ärzte und Krankenschwestern für die Dienste zu stärken. Oft hört man die Aussage bzw. Frage: Bei den vielen Patienten habe ich oft keine Zeit dafür. Wie kann ich die Menschen alle erreichen?

 

Im Gebet zeigt Jesus uns besonders, welche Patienten geistliche Hilfe benötigen. So bete ich: "Herr Jesus Christus zeige mir einen Menschen, dem ich bezeugen kann, dass du der Retter bist." Dieses Gebet wird immer erfüllt, weil Jesus bedeutet: Gott rettet! Die Arbeit im Gesundheitsdienst in Deutschland wird immer mehr nach wirtschaftlichen Zwängen und Bürokratie gestaltet. Die Folge ist menschliche Kälte und Lieblosigkeit. Je dunkler es in dieser Welt wird, desto mehr kann ein Licht leuchten. So ruft Jesus uns zu (Matthäus 5, 16):

 

So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten,
damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen.

 

Mit Gottes Hilfe versuche ich auch in armen Ländern wie Moldavien und in der Mongolei christliche Polikliniken zu gründen "als Inseln der Barmherzigkeit" in Zusammenarbeit mit Brüdern und Schwestern dort. Hierbei gilt es, den Armen kostenlos ärztliche Versorgung zu geben, ihnen Medikamente, Nahrung, menschliche Liebe und die Liebe Gottes zu bringen. So sagte einmal ein Patient: "Wir können nicht verstehen, dass Menschen aus einem anderen Land, die uns gar nicht kennen, uns soviel Liebe und Hilfe geben!"  Ein hoher Regierungsbeamter, mit dem wir über die Einfuhr von Medikamenten sprachen, sagte mir: "Wir wissen genau Bescheid über Ihre Arbeit!" So kann auch der Dienst an Randgruppen wie Alkoholikern, Kriminellen und an den Ärmsten, mit denen der Staat nicht fertig wird ein besonderes Zeugnis für den Retter Jesus Christus sein, sogar in Ländern, in denen die Verkündigung des Evangeliums verboten ist. Für gläubige Arzte öffnen sich viele Türen, sogar in islamischen Ländern.

 

Wir müssen aber auch wissen, dass es für den Einzelnen ein "zu spät" gibt - eine Rettung ist nicht mehr möglich, ewige Verdammnis! Wenn Jesus Christus plötzlich wiederkommt, ist es für alle, die nicht bekehrt sind, zu spät. Dies bedeutet für unseren missionarischen Dienst: Es ist Eile geboten:

 

Heute, wenn ihr seine Stimme höret, verstocket eure Herzen nicht

(Hebräer 4,7 b)

oder auch

 

Siehe, jetzt ist die Zeit der Gnade, siehe, jetzt ist der Tag des Heils

(2. Korinther 6, 2 b)

 

Vor mehreren Jahren bekam ich als Arzt einen Anruf: "Herr Doktor, bitte kommen Sie schnell, mein Mann hat starke Schmerzen in der Herzgegend!" Ich fuhr sofort los. Als ich vor dem Haus ankam, lief mir die Frau entgegen, ganz bleich im Gesicht und sagte: "Es ist zu spät!" Ihr Mann lag tot im Garten - plötzlicher Herztod durch Herzinfarkt! Im weiteren Gespräch stellte sich heraus: Er hatte noch nie nach Gott gefragt! - Nach Aussage der Bibel auf ewig verloren, wie schrecklich!

Darf ich Sie einmal fragen: Können Sie überhaupt noch ruhig schlafen, wenn Sie wissen, dass die meisten ihrer Patienten auf dem direkten Weg zur Hölle sind?  Die Bibel sagt über die Hölle, dass ein breiter Weg dorthin führt und dort wird sein Heulen und Zähneklappern auf ewig! Jesus fragt uns dann: "Und ihr Christen habt sie nicht gewarnt und habt ihnen niemals das Evangelium gesagt, das ich euch anvertraut habe? Ich habe für dich am Kreuz von Golgatha geblutet und mein Leben für dich gegeben und du bist gleichgültig mit deinen Patienten und lässt sie alle die Ewigkeit in der Hölle verbringen?"

Jesus ruft dich heute zu diesem Zeugendienst an den Patienten, wenn er sagt:

 

Weil du so wertgeachtet bist in meinen Augen,
habe ich dich wunderbar gemacht und ich habe dich lieb.

(Jesaja 43, 4)

 

Lieber Bruder, liebe Schwester, die Liebe Jesu drängt uns (2. Korinther 5, 14 a). Lassen Sie uns diesen Retterdienst in der Liebe Jesu tun. An jeder Menschenseele können wir den Namen Jesu verherrlichen, der der höchste Name ist im Himmel und auf Erden. Jesus Christus hat uns zugesagt, dass wir einmal bei ihm in der Herrlichkeit sein dürfen allezeit (l. Thessalonicher 4, Vers 17).

 

Was kein Auge gesehen und kein Ohr vernommen und in keines Menschen Herz gelegt ist, das hat Gott bereitet denen, die ihn lieben.

(1.Korinther 2, 9)

 

So dürfen wir hier auf Erden schon ein Stück himmlischer Freude erleben, der Weg zum himmlischen Jerusalem geht durch Leid und Tränen, aber Jesus wird einmal alle Tränen abwischen von den Augen und kein Leid wird mehr sein. Ich lese dazu Offenbarung 21, Vers 1-8 und 23 sowie Offenbarung 22, Vers 12-21.


Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde sind vergangen, und das Meer ist nicht mehr.

Und ich sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, aus dem Himmel herabsteigen von Gott, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.

Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.

Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Und der auf dem Throne saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind gewiß und wahrhaft!

Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Durstigen geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst!

Wer überwindet, wird solches ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.

Den Feiglingen aber und Ungläubigen und Greulichen und Mördern und Unzüchtigen und Zauberern und Götzendienern und allen Lügnern wird ihr Teil sein in dem See, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.

Und die Stadt bedarf nicht der Sonne noch des Mondes, daß sie ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.

Offenbarung 21, 1- 8 und 23
 

Siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeglichen zu vergelten, wie sein Werk sein wird.

Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte, der Anfang und das Ende.

Selig sind, die ihre Kleider waschen, damit sie Macht erlangen über den Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen.

Draußen aber sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und alle, welche die Lüge lieben und üben.

Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, euch solches für die Gemeinden zu bezeugen. Ich bin die Wurzel und der Sproß Davids, der glänzende Morgenstern.

Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen dürstet, der komme; wer will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst.

Ich bezeuge jedem, der die Worte der Weissagung dieses Buches hört: Wenn jemand etwas hinzufügt, so wird Gott ihm die Plagen zufügen, von denen in diesem Buche geschrieben ist;

und wenn jemand etwas hinwegnimmt von den Worten des Buches dieser Weissagung, so wird Gott wegnehmen seinen Anteil am Baume des Lebens und an der heiligen Stadt, von denen in diesem Buche geschrieben steht.

Es spricht, der dieses bezeugt: Ja, ich komme bald! Amen, komm, Herr Jesus!

Die Gnade des Herrn Jesus sei mit allen Heiligen!

Offenbarung 22, 12 - 21

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