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Qigong - eine alternative Heilmethode auf dem Prüfstand

Christine Müller

 

 

Viele Menschen, die an Qi glauben, haben die Vorstellung, dass es im Körper nach verschiedenen Mustern zirkuliert. Sie sind der Auffassung, dass es ein Qi der inneren Organe gibt, das in den Leitbahnen (Meridianen) kreist und eine schützende Wirkung an der Körperoberfläche und dicht um den Körper herum hat.

Dieser Artikel erschien im CDK Rundbrief Nr. 82.

Weitere Themen dieses kostenlosen Rundbriefes waren:

  1. Genderismus und seine Gefahren
  2. Alles bloß anerzogen? Gender im Faktencheck
  3. Qigong - eine alternative Heilmethode auf dem Prüfstand
  4. Wie werde ich frei von okkulter Belastung?

Praktiken wie die aus China stammende Akupunktur, Akupressur, Tai Chi, Qi-Gong, Feng Shui, Tuina oder die japanischen Formen,wie Shiatsu, Reiki und eine unüberschaubare Anzahl von modernen Abkömmlingen dieser Therapien überschwemmen unsere Gesellschaft. So unterschiedlich sie im Einzelnen sein mögen, haben sie doch eines gemeinsam:


Sie bauen auf der Theorie einer manipulierbaren Kraft Qi auf. Was hat es mit diesem Qi auf sich, auf welchem weltanschaulichen Konzept baut diese Idee auf, und was hat das alles mit Religion zu tun? Fragen, die auch für Christen von Bedeutung sind.


Qigong, in geläufiger deutscher Schreibweise auch Chigong, ist eine chinesische Meditations-, Konzentrations- und Bewegungsform zur Kultivierung von Körper und Geist.


Auch Kampfkunst-Übungen werden darunter verstanden. Zur Praxis gehören Atemübungen, Körper- und Bewegungsübungen, Konzentrations- und Meditationsübungen.
Die Übungen sollen der Harmonisierung und Regulierung des Qi-Flusses im Körper dienen.
 „Qi“ (ähnlich wie „tchi“ ausgesprochen, im Japanischen und Koreanischen „ki“) steht in der chinesischen Philosophie und Medizin sowohl für die bewegende als auch für die vitale Kraft des Körpers, aber auch der gesamten Welt.


In der chinesischen Sprache hat es die Bedeutung von Atem, Energie und Fluidum.
Der Begriff umfasst viele Ausprägungsformen und Wirkungsweisen. „Gong“ als chinesischer Begriff bedeutet einerseits „Arbeit“, aber auch „Fähigkeit“ oder „Können“. Somit kann man Qigong übersetzen als „stete Arbeit am Qi“ oder auch als „Fähigkeit, Können, mit Qi umzugehen, es zu nutzen“.  


Viele Menschen, die an Qi glauben, haben die Vorstellung, dass es im Körper nach verschiedenen Mustern zirkuliert. Sie sind der Auffassung, dass es ein Qi der inneren Organe gibt, das in den Leitbahnen (Meridianen) kreist und eine schützende Wirkung an der Körperoberfläche und dicht um den Körper herum hat.


Das Konzept des Qi-Gong ergibt sich aus dem religiösen und philosophischen Zusammenhang des daoistischen Weltbildes. Durch diese Übungen soll man die Kraft Qi in sich aufnehmen und stärken, um so Gesundheit und Wohlbefinden zu erlangen.
Als Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin wird Qi Gong sowohl präventiv als auch intervenierend genutzt. Es ist eine der fünf Grundsäulen, auf denen die traditionelle chinesische Medizin aufbaut.


Wissenschaftliche Beurteilung
Das Konzept der Kraft Qi ist magisch-spirituellerArt. Es handelt sich dabei um eine religiöse Idee. Weder für die reale Existenz einer Kraft Qi, noch für die Energiemeridiane im Körper, noch für die sogenannten "Chakren" gibt es wissenschaftliche Belege.


Geistliche Beurteilung
Die Methode ist untrennbar mit dem fernöstlich- religiösen Welt -und Menschenbild der TCM (Traditionellen chinesischen Medizin) verbunden und war deshalb im kommunistischen China verboten.
 Sollte es bei einer Anwendung zu einer Verbesserung des Gesundheitszustands kommen, sind diese entweder mit übernatürlichen Kräften, (wie sie die TCM für sich in Anspruch nimmt) oder durch psychische Reaktionen erklärbar.


So erklärt auch der Bildungsforscher und Erziehungswissenschaftler Prof. Reinhard Franzke:
„In Wahrheit ist Qi Gong eine okkult-magische Praktik. Qi Gong öffnet die Tür zu Jenseitswelten und Jenseitsmächten. Qi-Gong-Übende hantieren mit höchst dubiosen Kräften und Energien aus dunklen Quellen.“


Deshalb besteht die Gefahr einer okkulten Belastung bzw. einer okkulten Besessenheit.
Christen werden aber in der Bibel ausdrücklich davor gewarnt, sich mit geistigen Kräften neben Gott einzulassen oder kosmische Kräfte für sich in Anspruch zu nehmen (Kol 2,8) Diese gehen von den Mächten des Kosmos (Eph 6,12) und letztlich vom Fürsten des Kosmos (Joh.12,31) aus.


Der Fürst dieser Welt will den Menschen von Gott isolieren und selbst an seine Stelle treten.
Deshalb sollten Christen sich von allen Methoden der TCM, zu der auch das Qi Gong gehört distanzieren und falls schon praktiziert, darüber Buße tun. 

Foto: Adobe Stock

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