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Klangschalen

Die Klangschalen-Therapie aus christlicher Sicht

... Eine Klangschale ist eine Schale aus Bronze, die angeschlagen oder angerieben wird und dabei Töne erzeugt. In den westlichen Ländern sind Klangschalen ein beliebtes Utensil in der Esoterik- und Meditations-"Szene", wo sie zur Meditation, zur Klangtherapie und zur Klangmassage verwendet werden. Seltener ist der Einsatz als bloßes Musikinstrument.

von Christine Müller

Eine Klangschale ist eine Schale aus Bronze, die angeschlagen oder angerieben wird und dabei Töne erzeugt. In den westlichen Ländern sind Klangschalen ein beliebtes Utensil in der Esoterik- und Meditations-"Szene", wo sie zur Meditation, zur Klangtherapie und zur Klangmassage verwendet werden. Seltener ist der Einsatz als bloßes Musikinstrument.

Eine Klangschale ist eine Schale aus Bronze, die angeschlagen oder angerieben wird und dabei Töne erzeugt. In den westlichen Ländern sind Klangschalen ein beliebtes Utensil in der Esoterik- und Meditations-"Szene", wo sie zur Meditation, zur Klangtherapie und zur Klangmassage verwendet werden. Seltener ist der Einsatz als bloßes Musikinstrument.

 

Herstellung

Klangschalen bestehen traditionell aus einer Legierung aus Kupfer und Zinn (Bronze) und können darüber hinaus eine Reihe von Begleitmetallen enthalten (z.B. Eisen, Zink, Blei, Arsen und Antimon, sowie Spuren von Silber, Gold, Selen und Tellur).

Bei der Herstellung wird das Metallgemisch geschmolzen und in kleinen Mengen in Gussformen gefüllt. Aus dem flachen, runden Metall-Rohling wird die Klangschale unter Hitze in Form getrieben und anschließend poliert. Der Preis einer Klangschale richtet sich nach ihrem Gewicht und liegt typischerweise zwischen 50 und 800 €. Aus Kostengründen werden Klangschalen heutzutage jedoch meist aus einer wesentlich günstigeren Messinglegierung gefertigt oder sie werden lediglich gegossen.

 

Erzeugung der Töne

Es gibt zwei Möglichkeiten, eine Klangschale zu spielen:
 

  1. Die Klangschale wird mit einem hölzernen Klöppel am Rand oder an der Außenseite gerieben, dergestalt, dass der senkrecht gehaltene Klöppel von außen um die Schale geführt und dabei immer in Richtung Mitte gegen die Schale gepresst wird. Ähnlich wie bei einem Weinglas, das mit nassem Finger gerieben wird, entsteht ein singender, durchdringender Ton. Je nach Stärke des ausgeübten Drucks, der Entfernung des reibenden Klöppels zum Rand, und der Art des Untergrundes, auf dem die Schale steht, können verschiedene Obertöne hörbar werden.

 

  1. Die Klangschale wird mit einem Klöppel angeschlagen, am besten oben kurz unterhalb des Randes. Die Töne können je nach verwendetem Klöppel (ungepolstert oder gepolstert), der Klangschalenform und -größe sehr dunkel oder sehr hell sein. Klangschalen sind sehr weit zu hören, ähnlich, aber nicht so weit wie Glocken, und mit weicherem Klang.

 

Die Klangtherapie

Klangtherapie ist eine allgemeine Bezeichnung für eine Vielfalt von alternativmedizinischen und Wellness-Behandlungsangeboten, bei denen mit akustischen Schwingungen (Tönen, Geräuschen, Musik, allgemein Schall) gearbeitet wird.

 

 

Die Klangmassage

Bei einer Klangmassage, auch Klangschalenmassage, werden Klangschalen auf den bekleideten Körper aufgesetzt und angeschlagen bzw. angerieben oder direkt über den Körper gehalten, ohne ihn zu berühren. Auf diese Weise überträgt sich der Schall des erzeugten Tons auf den Körper. Dies wird als Vibration im Körper wahrgenommen.

Vibrationen im Körper

Erklärung der Wirkung

Dem Klang der Schalen werden in der westlichen Esoterik-Szene zahllose präventive und heilende Wirkungen zugeschrieben

Die Wirkung der Klangmassage wird zum einen damit erklärt, dass der menschliche Körper überwiegend aus Wasser besteht, das durch die Schallwellen in Bewegung versetzt wird. Dieser Effekt wirke letztlich wie eine innerliche Massage der Körperzellen. Körperliche und auch seelische Verspannungen und Blockaden sollen so gelöst werden. Wissenschaftliche Belege für diese Theorie gibt es nicht.

 

Die andere Erklärung geht davon aus, dass bestimmte Töne, die durch Klangschalen erzeugt werden, den verschiedenen Chakren  (angebliche feinstoffliche Energiezentren) im Körper zugeordnet werden können und diese beeinflussen. Bei „Störungen“ der Chakren sollen diese dann mit Hilfe der Klangmassage harmonisiert und positiv beeinflusst werden bzw. angebliche Blockaden gelöst werden “. Wissenschaftlich lässt sich dieser Ansatz nicht nachvollziehen.

 

Der Autor Peter Hess vertritt die Theorie, dass die Töne der Klangschalen die Behandelten in einen tranceähnlichen Zustand versetzt; diese Wirkung ähnelt Ritualen von Schamanen. In diesem Zustand seien Veränderungen auf körperlicher, seelischer und geistiger Ebene möglich.

Im Wellness-Bereich werden Klangschalen nach persönlicher Vorliebe ausgewählt; die Klangmassage soll einfach die Entspannung fördern.

In der Körpertherapie kann, nach Aussagen der Therapeuten, die Klangmassage bei der Aufarbeitung von Traumatisierungen unterstützen. Die Klänge sollen in das „Körpergedächtnis“ vordringen und das Trauma lösen. Beweise für die Existenz eines solchen „Körpergedächtnisses“ gibt es allerdings nicht.

 

Astrologisch orientierte Anbieter nutzen die mathematischen und astronomischen Herleitungen von Cousto, der die Umlauffrequenzen der Planeten durch Oktavierung in den hörbaren und auch sichtbaren Bereich gebracht hat. Bei Klangschalen, deren Klangspektren solche Töne enthalten, spricht man von Planetenschalen.

 

Wissenschaftliche Beurteilung

Klangschalen sind wahrscheinlich ursprünglich ein traditionelles Küchengeschirr aus dem fernöstlichen Raum, vornehmlich aus Tibet, Nepal, China, Japan und Indien. Dass die Klangtherapie eine uralte buddhistische Methode ist, was häufig in der westlichen Esoterik-Szene behauptet wird, lässt sich nicht belegen.

Auch heutige westliche Anwender geben zu, dass sich ein Zusammenhang mit dem östlichen Ritualwesen nicht schlüssig beweisen lässt. Von dort sind lediglich große Metallbecken bekannt, die wie ein Gong angeschlagen wurden. 

 

Die handwerkliche Fertigung der Schalen wurde in der Himalaya-Region zwischen 1900 und 1940 fast völlig aufgegeben. Im Westen entstand jedoch etwa in den 1980er Jahren die Überzeugung, dass es sich bei den tibetischen Metallschalen um „Klangschalen“ handelt, und sie lassen sich unzweifelhaft zum Erzeugen von Tönen verwenden.

 

Geistliche Beurteilung

Bei der Beurteilung einer Therapiemethode müssen wir zunächst nach der wissenschaftlichen Belegbarkeit fragen.

Für die medizinische Wirkung der Klangschalentherapie gibt es keine wissenschaftlichen Belege. Da diese Therapie im esoterisch/ alternativmedizinischen Umfeld angeboten wird, ist Vorsicht geboten.  Christen sollten von dieser Methode Abstand nehmen, da sie durch die Therapien bzw. die Person der Therapeuten in eine Bindung an fremde Geistesmächte kommen können. Wenn sich auch keine Herleitung aus buddhistischen Ritualen nachweisen lässt, kommt der Betroffene doch über Absichten der Therapeuten z.B den Patienten „energetisch zu harmonisieren“ oder „ energetisch aufzuladen oder in einen tranceähnlichen Zustand zu versetzen, damit in Berührung. Meist bietet der Therapeut noch andere Methoden an, die ihre Quellen in demselben Gedankengut aus der heidnisch religiösen Welt des Fernen Ostens haben. Er arbeitet mit deren Kraftwirkungen, die er möglicherweise auch mit der Klangtherapie an den Patienten weitergibt. Auch hier gilt- wie die Wurzel-so die Frucht.  

 

Lektor: Prof. Dr. med. Manfred Weise

 

Quellennachweis:

www.wikipedia Klangschale, Klangtherapie aufgerufen am 2.2.2013

© beide obrigen Bilder von: Fotolia.com

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