Christen im Dienst an Kranken e.V.
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Liebe Freunde ! In der ärztlichen Sprechstunde begegnen mir täglich Patienten mit einem sehr unterschiedlichen Charakter. So gibt es einige Kranke, die sofort ihre Beschwerden schildern, andere wiederum sind sehr schweigsam. Und ich muss erst sehr gezielt fragen, ob und was für Beschwerden sie haben und seit wann. Ein Mann mittleren Alters schien sich in unserer Praxis sehr verloren vorzukommen. So fragte ich ihn: „Sind Sie freiwillig zu uns gekommen oder hat Ihre Frau Sie geschickt?“ „Herr Doktor, woher wissen Sie, dass meine Frau mich geschickt hat?“ entgegnete er. „Aus ihrem Verhalten hier habe ich es vermutet“, sagte ich. Dieser Patient hatte keine Beschwerden und war deshalb nicht besonders motiviert zum Arzt zu gehen. Seine Frau hatte ihn jedoch zu einer Krebsvorsorgeuntersuchung geschickt. Es ist allgemein bekannt, dass die Heilungsaussichten bei einer Krebskrankheit nur dann gegeben sind, wenn die Diagnose sehr früh gestellt wird. Der natürliche Mensch verdrängt gern Fragen nach Krankheit, Sterben und nach der Ewigkeit. Der Prediger Salomo (Prediger 3, Vers 11) „Auch hat Gott die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, nur dass der Mensch nicht ergründen kann das Werk das Gott getan hat, weder Anfang noch Ende.“ Unseren Kranken, die oft in der Angst vor dem Sterben und mit der bangen Frage “Was kommt danach?“ leben sollen wir gute ärztliche und pflegerische Hilfe, Trost und Hoffnung durch das Evangelium von Jesus Christus bringen, damit noch viele Menschen den Weg zu Jesus Christus, dem einzigen Retter finden. Gott hat den Menschen, der sich durch den Sündenfall (1. Moses) von ihm losgesagt hat, und der Stimme der Schlange gefolgt ist -„ihr werdet sein wie Gott “- nicht aufgegeben. Noch heute ruft Gott zur Umkehr, zur Buße und damit zur Rettung für die Ewigkeit, weil Jesus Christus den Preis für unsere Sünden am Kreuz von Golgatha bezahlt hat. Es ist Gottes unbegreifliche Liebe zu uns, wie es in dem Bibelwort heißt: (Jesaja 43,4): „Weil du so wert geachtet bist in meinen Augen habe Ich dich wunderbar gemacht und ich habe dich lieb“. In der Begegnung mit unserem Herrn Jesus Christus darf unser Herz auch für die verlorenen Menschen brennen, damit wir ihnen die Retterliebe Jesu bringen. So lesen wir im Lukasevangelium 24 Vers 13-34, wie der auferstandene Herr Jesus Christus den trauernden Emmaus - Jüngern begegnet. Sie sagen dann später: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er mit uns redete auf dem Wege und uns die Schrift eröffnete?“ Wenn wir unserem Herrn Jesus Christus heute in seinem Wort begegnen, schenke er uns die Freudigkeit auch unseren Patienten und allen Menschen die frohe Botschaft zu bringen (Johannes 14,19) „Ich lebe und ihr sollt auch leben.“ Es ist die Einladung Jesu an alle. Er möchte uns vor der ewigen Verdammnis der Hölle retten, damit wir zu ihm in den Himmel kommen und ewig dort sind. Gott schenke dazu seine Gnade. Herzlich Ihr Prof. Dr. med. Manfred Weise (1. Vorsitzender von CDK e.V.) |